VERANSTALTUNGEN

2011 stand ganz im Zeichen unseres 25-jährigen Betriebsjubiläums, welches wir im Rahmen der 7. Konstanzer Investmentnacht feierten. 20 Investmentgesellschaften nahmen an der

Veranstaltung teil und über 600 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich zum Thema Geldanlage aus erster Hand zu informieren.

Höhepunkte der Veranstaltung waren die Vorträge von Prof. Webersinke, Dekan an der Universität Aschaffenburg und Frau Sarah Arcle,Chief Investment Officer der britischen Fondsgesellschaft Threadneedle Investments.

Prof. Webersinke gab in seinem Vortrag einen Ausblick auf die Märkte im 2. Hj. 2011 und fesselte damit die Zuschauer. Die anschließende, lebhafte Fragerunde bestätigte eindrucksvoll, dass Prof. Webersinke den Nerv der Zuschauer getroffen hatte. Mit seinen unkonventionellen und ungeschönten Aussagen zur Lage schenke er allen reinen Wein ein und stellte auch weitverbreitetes "Sicherheitsdenken" in Frage. Wie sicher sind "sichere Anlagen" wirklich noch? Sind sie durch die dramatische Staatsverschuldung nicht eher unsicher geworden? So mancher Zuhörer wirkte regelrecht versteinert ...

Frau Sarah Arcle gab einen Einblick in die Welt eines Fondsmanagers: Denkweisen, Arbeitsmittel, Informationsquellen, Managementstile usw. waren ihre Themen. Für die meisten Zuhörer war es das erste Mal, dass sie solche Einblicke bekamen und erfuhren, wie mit ihren Anlagegeldern bei einer Fondsgesellschaft gearbeitet wird.

Abschließend begründete Frau Arcle, weshalb aus ihrer Sicht Aktienfonds trotz aller Kursschwankungen zu den sicheren Anlagen in den heutigen Zeiten, die von drohenden Staatspleiten geprägt sind, gehören.

Die Zuhörer dankten den Referenten für Ihre Ausführungen mit lang anhaltendem Applaus.

In der anschließenden geschlossenen Gesellschaft, zu der ausgewählte Kunden und andere Persönlichkeiten eingeladen waren, bedankte sich L&U bei Kunden und Geschäftspartnern für das langjährige Vertrauen. Rolf Wesner begründete in seinem als Sketch gestalteten Vortrag, weshalb Anleger den Herren Lauterbach und Unger ihr Vertrauen schenken können. Lang anhaltender Applaus war die Belohnung für die gelungene Darstellung.

Abschließend wurden noch drei attraktive Preise unter den anwesenden Besuchern verlost, bevor dann gegen 2 Uhr morgens die letzten Gäste den Saal verließen.

REISEN

In 2011 führten uns Informationsreisen nach Dänemark und Indien. Ziel der Reisen war es wie immer, den direkten Kontakt mit Fondsmanagern in den bereisten Ländern zu haben.

Dänemark / Kopenhagen:

In Dänemark besuchten wir die Fondsgesellschaften Sparinvest, Danske Invest, Nordea, Jyske Invest und Bankinvest.

In ausführlichen Referaten und den begleitenden Gesprächen konnten wir uns ein sehr gutes Bild von der Leistungsfähigkeit der dänischen Investmentgesellschaften und deren verantwortlichen Fondsmanagern machen.

Nebenbei lernten wir natürlich die dänische Mentalität und die Denkweise kennen. Auch Erfahrungen aus dem täglichen Leben blieben uns nicht verborgen. Beispielsweise ist der Verkehr in Kopenhagen nur einen Bruchteil so dicht wie in anderen Städten, es geht viel leiser und langsamer zu. Mehr oder weniger Lebensqualität?

Indien / Mumbai:

Eigentlich hätte diese Reise bereits 2008 stattfinden sollen, doch der Terroranschlag verhinderte dies.

So ging es erst im November 2011 nach Mumbai, der größten Wirtschafts- und Finanzmetropole Indiens. Unsere Partner waren die Gesellschaften Man Investment, Alceda, Robeco und Franklin Templeton.

Mumbai ist Sitz der indischen Börse, wo leider kein Parketthandel mehr stattfindet. Der elektronische Handel ist eingeführt. Börse MumbaiWirtschaftsexperten und Fondsmanager referierten über die Wirtschaft in den Emerging Markets, insbesondere über China. Das Hauptaugenmerk allerdings lag naturgemäß auf Indien.

Wir erfuhren Neuigkeiten über die wirtschaftlichen Besitzverhältnisse, die Dynamik und dieImage 1_2 Fiskalpolitik Indiens. Auch Fragen hinsichtlich der krassen Wohlstandsunterschiede, dem Zusammenleben von Arm und Reich und der Mentalität und Denkweise der Inder wurde uns kompetent beantwortet. Neu für uns waren die Aussagen zum Bevölkerungswachstum: das kommt nachweislich an seine Grenzen, die Geburtenrate sinkt kontinuierlich und erreicht in manchen gesellschaftlichen Kreisen bereits europäisches Niedrigstniveau!

Die in den Vortragssälen erhaltenen Informationen über den gigantischen Subkontinent im Aufbruch waren die Grundlagen für weitere Erfahrungen, die wir bei Fahrten durch das Land machten.

Beispielsweise besuchten wir die Zweiradfabrik BAJAJ in Pune. Vor Ort konnten wir uns davon überzeugen, dass im teilweise archaischen Indien auch modernste Produktionsstätten zu finden sind. Top organisiert, mit einer perfekten Sauberkeit in den Betriebshallen, werden absolut konkurrenzfähige Motorräder produziert. BAJAJ beliefert hauptsächlich den einheimischen Markt, aber auch viele Länder in Südostasien. Die für unsere Verhältnisse niedrigen Löhne sind regional betrachtet Spitzenlöhne! So entsteht richtige Konkurrenz für unsere Industrie in Deutschland!

Doch nicht nur in modernen Fabrikhallen wird gearbeitet! Auch im Handwerk, dem Handel, dem Tourismus, ja eigentlich in allen Bereiche des täglichen Lebens wird bienenfleißig gearbeitet. Alle sind beseelt vom Wunsch nach einer spürbaren Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation. Gestern zu Fuß, heute Fahrrad, morgen Motorrad und übermorgen soll es ein Auto sein - so kann man plakativ die Denkweise der Menschen beschreiben. Gewaltige Investitionen in die Infrastruktur und das Bildungswesen ergänzen die wirtschaftliche Dynamik. Bei fast 1,3 Mrd. Menschen braucht man sich keine Sorgen über das Wirtschaftswachstum der nächsten Jahrzehnte machen! Wir verglichen die Situation in Indien häufig mit derjenigen in Deutschland Anfang der 50-iger-Jahre. Wohin die Reise bei uns ging, wissen wir alle ...

Übrigens: Denken Sie mal darüber nach, ob Sie nicht einen Teil Ihres Vermögens in Indien anlegen und so Ihre zukünftige Rente aufbessern können. Sprechen Sie mit uns darüber!

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